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Informatikwettbewerb

2000

im Land Brandenburg

zum Thema

"Informatik und Verkehr"


Übersicht


Ziele des Wettbewerbs

Der Brandenburger Informatikwettbewerb wird jährlich vom Brandenburgischen Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler e.V. (BLIS) und dem Lehrstuhl für Didaktik der Informatik an der Universität Potsdam veranstaltet.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche in Brandenburg zur gemeinsamen Beschäftigung mit Informatik und ihren typischen Methoden, Inhalten und Anwendungen anzuregen und zugleich informatische Denkweisen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Als Einzelziele sind zu nennen:

Darüber hinaus strebt der Wettbewerb an, die projektorientierte Unterrichtsmethode mit Informatik als Bezugsfach stärker zu etablieren und auch für die Lehrkräfte Anreize und Anregungen zu liefern, Projekte durchzuführen und über ihre Ergebnisse zu berichten. Die offene Form des Rahmenplans Informatik in Brandenburg erleichtert die Durchführung von Projekten in allen Jahrgangsstufen.

Mit dieser Schwerpunktsetzung ergänzt und erweitert der Brandenburger Informatikwettbewerb die vorhandenen Schulwettbewerbe des Landes Brandenburg sowie die überregionalen Informatikwettbewerbe und unterstützt aufgrund seiner projektorientierten, halboffenen Themenstellung Anliegen von Schülern, Lehrern, Schulen, Universitäten und der Wirtschaft an einen zukunftsorientierten Informatikunterricht.


Allgemeine Hinweise

Durchführung. Jährlich wird ein Themenbereich festgelegt, aus dem ein beliebiges Thema zu wählen und zu bearbeiten ist. In 2000 lautet der Themenbereich "Informatik und Verkehr".

Der Start des Wettbewerbs erfolgt mit der Bekanntgabe der Themenstellung im Januar eines Jahres. Der Wettbewerbsbeitrag muß bis zum 10. September desselben Jahres (Datum des Poststempels) bei der Universität Potsdam eingegangen sein.

Teilnehmen können Informatikklassen und-arbeitsgemeinschaften aller allgemeinbildenden Schulen und Jahrgangsstufen des Landes Brandenburg.

Aus dem in jedem Jahr vorgegebenen Themenbereich ist ein Thema zu wählen, das in Form eines Unterrichtsprojektes innerhalb des regulären Schulunterrichts bearbeitet wird. Unter einem Projekt verstehen wir dabei

Im Einzelnen ist ein Projekt durch folgende Merkmale charakterisiert: Weitere Hinweise zu Wesen und Durchführung von Projekten können der einschlägigen Literatur, dem HyperForum Informatik in der Schule unter
http://www.didaktik.cs.uni-potsdam.de/HyFISCH/Projektunterricht
oder Skripten zur Didaktik der Informatik unter
http://www.didaktik.cs.uni-potsdam.de/Lehre
entnommen werden.

Bestandteile eines Wettbewerbsbeitrag sollten sein:

Hinzu kommt ggf. eine von der Lehrkraft anzufertigende Diese Kommentierung ist Voraussetzung für die zusätzliche Auszeichnung der Lehrkraft und der Schule.

Die Einreichung des Wettbewerbsbeitrags in einer elektronischen Darstellungsform (html, pdf, ps, o.ä.) erleichtert eine spätere Veröffentlichung, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Die Bewertung erfolgt durch eine relative Plazierung der Arbeiten. Kriterien sind u.a.:

Die Auswahl der Sieger wird von einem Auswahlausschuß unter Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Schwill, Universität Potsdam, vorgenommen, dem Fachleute aus Schule und Hochschule angehören.

Die Preisvergabe findet an der Universität Potsdam statt. Die besten Projektgruppen werden zur Präsentation und Prämierung ihrer Arbeiten eingeladen. Neben attraktiven Preisen für die Gewinner des Wettbewerbs wird jede teilnehmende Projektgruppe mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Ein zusätzliche Auszeichnung der Schule und der Lehrkraft erfolgt, wenn mit dem Projekt eine methodisch-didaktische Kommentierung des Projekts eingereicht wird.



Themenbereich 2000

"Informatik und Verkehr"

"Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer abendlichen Veranstaltung und wollen nach Hause. Sie nehmen Ihr Mobilfunk-Telefon und rufen - nein, nicht ein Taxi, sondern Ihr eigenes Auto an, das sich in einem Parkhaus in der Nähe untergestellt hat. Das Auto fährt autonom vor und bringt Sie sicher nach Hause. Eine Utopie? Sicherlich, doch die Weichen für eine Revolution in der Fahrzeugelektronik sind gestellt."

Günther Kasties, Harry-H. Evers

 

Im Jahre 47 v. Chr. erließ Cäsar das erste Gesetz zur Verkehrsplanung in Rom: Am Tage durften in Rom keine Wagen verkehren. Rom war also tagsüber eine Stadt der kurzen Wege, alle Besorgungen konnten und mußten in Fußentfernung erledigt werden. Ein Paradies!? Umgekehrt waren die Nächte dadurch unerträglich, denn klappernde und quietschende Fuhrwerke mußten die gesamte Versorgung der Stadt nun bei Nacht sicherstellen.

Von diesen Entwicklungen ist unsere Gesellschaft, die in hohem Maße vom Transport von Personen, Gegenständen, Energie und Information abhängig ist, weit entfernt. Vielmehr wird allgemein akzeptiert, daß unser Wohlstand zwangsläufig mit einem hohen Verkehrsaufkommen, vor allem des Individualverkehrs, verbunden ist, wobei sich die Anstrengungen jetzt vor allem darauf richten, die negativen Folgen des Verkehrs zu beherrschen. Zu diesem Ziel trägt u.a. auch die Informatik in erheblichem Umfang bei. Informatische Systeme helfen bei der Steuerung von Verkehrsflüssen, sind integrales Element von Sicherheitssystemen in Fahrzeugen (ABS, ESP) und unterstützen die Bemühungen, den Verkehr soweit wie möglich zu reduzieren, etwa durch Videokonferenzen oder elektronische Kommunikation. Ferner tragen sie dazu bei, den dann noch erforderlichen Personenverkehr für die Betroffenen so angenehm wie möglich zu gestalten, z.B. durch Verkehrsleitsysteme, durch Online-Zugriff auf Buchungssysteme, durch Auskunftssysteme auf textueller oder (künstlich-)sprachlicher Basis und vieles mehr.

Aus diesem Umfeld werden Beiträge zum Wettbewerb erwünscht.

Hier einige Beispiele, die aber nur als Anregungen zu verstehen sind:


Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.


Ansprechpartner und Adressen

Prof. Dr. Andreas Schwill 
Institut für Informatik 
Am Neuen Palais 10 
14469 Potsdam 
Fon 0331 977-1044 
Fax 0331 977-1720 
Email schwill@cs.uni-potsdam.de
Dr. Marlen Fritzsche 
Brandenburgischer Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler e.V. (BLIS)
Geschwister-Scholl-Str. 61 
14471 Potsdam 
Fon 0331 962164 
Email mfritz@rz.uni-potsdam.de

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